Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Z28 Historie der Platina.

das blätterichte oder zaserichte Gewebe, und die pur-purartige oder bläuliche Farbe, oder die Fähigkeitdiese Farben an der Luft geschwinde anzunehmen, unddie schwarze Farbe, in weiche sie sich endlich alleverändern. Wir haben schon gesehen, daß Wismuthmit Platina beynahe die nämlichen Erscheinungen her-vorbringe , obschon in einem etwas geringern Grade;und da sich bey keinem von den andern metallischenKörpern, welche ich geprüfet habe, eine ähnlicheWirkung auf die Platina, oder der Platina auf diemetallische Körper, gezeiget hat, so mögen diese Ver-suche , den von Herr Geoffroy angestellten, und ineinem der letzten Bänden von den Memoires derFranzösischen Akademie beschriebnen, um eine beson--ere Analogie zwischen Wismuth und Bley zu bewei-sen, angehänget werden.

V. Platina mit Arsenik.

Weißer Arsenik ist ein flüchtiger metallischer Kalk,welcher vermittelst einer mäßigen Hitze und dem Zu-satz von brennbarem Wesen wieder in seinen metalli-schen Zustand kann hergestellt werden. Ein Gemengvon weißem Arsenik und feuerfestem Alkali, von je-dem eine Unze, wurden samt zwo Unzen Kvhlstaubin einen Tiegel glatt zusammengedrückt, und eine UnzePlatina darüber hingesireut; der Tiegel ward genauzugedeckt und verkleibet, und zwelf Stunden lang ineiner mäßigen Cementirhitze gelassen, welche gegendem Ende bis auf einen hohen Grad verstärket ward.Nachdem die Platina von dem Gemenge durch das

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