Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
Seite
338
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Historie der Platina.

AZ8

Viertel Zink hat Platina die ihrige verlohren: In-nert diesen Schranken dörfen wir von irgend einerVermischung derselben nicht den geringsten Grad derDehnbarkeit erwarten.

V11. Platina mit dem Gpießglaskönig.

Platina und Spießglaskönig zu gleichen Theilenwurden in eine flüßige Vermischung von schwarzemFluß und Kochsalz eingetragen, und das Feuer vordem Gebläse stark angetrieben. Beede sind vollkom-men zusammengeschmolzen und frey in die Forme ge-flossen. Das Gemeng zeigte eine weit finsterere Farbe,als der Regulus zuerst gehabt hatte, und auf demBruch hatte es eine dichte und gleichförmige, obschonetwas unebne Oberfläche: Gegen die Feile war es umein beträchtliches härter, aber unter dem Hammernicht merklich mehr oder weniger zerbrechlich.

Ein Theil Platina mit zwanzig Theilen Regulusauf die nämliche Weise behandelt, haben ein Gemengabgegeben, welches von Farbe Heller gewesen, undein blättrichtes, von reinem Spießglaskönig wenigverschiedenes Gewebe hatte.

Diese zwey Metalle sind in unterschiedlichen Mit-telproportionen zusammengeschmolzen worden, aberohne daß darbey andere als die schon bemerkte Abän-derungen vorgekommen wären; die Vermischungenmit einer starken Portion Platina hatten eine düstereFarbe und ein dichtes Gewebe/ und die mit einer

geringen