Fünfter Abschnitt.
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geringen Proportionen derselben eine helle Farbe undein blattrichtes Gewebe: Alle insgesamt erhalten sichohne anzulaufen.
Obschon Platina und Regulus sich sehr wol mit-einander zu verbinden schienen, so isi doch bey lang-samem Erkalten ein Theil der Platina gerne wiederzu Boden gesessen. Sechs Unzen Platina und vier-nndzwanzig Unzen Regulus/ durch ein schnelles Feuerzusammengeschmolzen/ und in eine Forme ausgegossen/haben ein dem Ansehen nach durchaus gleichförmigesGemeng abgegeben. Nachdem solches zum zweytenMal geschmolzen / fünf bis sechs Gründen in bestän-digem Fluß erhalten, und in dem Ofen selbst allge-mach abgekühlet worden; war der obere Theil derMasse helle und von einem blattrichten Gefüge / undsahe dem Spießglaskönige in seinem ersten Zustandeziemlich gleich; der untere Theil war viel trüber undvon dichterem Gewebe / und enthielte augenscheinlicheine weit grössere Proportion Platina.
V lN. Platina mit Silber.
i. Zwanzig Grane Platina und eben so viel Sil-ber , welches ich aus Hornsilber reduciret hatte/ wur-den mit Borax bedeckt / und in einem Geblaseofen ei-nem heftigen Feuer ausgesetzt. Sie flössen nicht ohneSchwierigkeit zusammen / und wurden nicht stüßig ge-nug um in der Forme willig fortmrmnen. DasMetall woge nun neununddreißlg Grane, und an denSeiten des Tiegels zeigten sich unterschiedliche zarte
2) 2 Theil-