Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
Seite
346
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Historie der Platina,

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4. Zweyundzwanzig Karat Gold wurden aufdie nämliche Weise mit zwey Karat Platina geschmol-zen, welches just die bey dem Probegold gewöhnli-che Verhältniß von Zusatz ausmacht. Die Vermi-schung war gleichförmig, und hatte ziemlich viel voneiner wahren Goldfarbe, welche aber zugleich mitetwas düsterschwarzem vereinigt war, und also durchdas Aug nicht allein von feinem Golde, sondernauch von allen gemeinen Sorten legierten Goldesleicht konnte unterschieden werden. Sonst hat essich gut lassen arbeiten, so -aß es ohne zu reistenin ein dünnes Blech geschmiedet und in ziemlich zar-ten Drat gezogen ward.

5. Zweyundzwauzig und ein halbes Karat Goldund anderhalb Karat Platina, oder fünfzehn Theilevon dem ersten zu einem von dem letztem, sind zueiner gleichförmigen Masse geflossen, welche nach demgewöhnlichen Ausglüe» und Absteden etwas zäherausgefallen, als die vorgehenden, und auch einebessere Farbe hatte,

6. Dreyundzwanzig Karat Gold wurden mit einKarat Platina zusammengeschmolzen, welches beynahedie halbe Proportion von Zusatz in dem Probegoldausmacht. Das Gemeng verarbeitete steh überauswohl; war aber dennoch von dem feinen und vondem Probegold durch einen etwelchen Grad von derüblen Farbe der zwey vorherbeschriebnen, welche esnach wiederholtem Schmieden, Schmelzen und Abste-den noch behalten hat, leicht zu unterscheiden.

7. Drey--