Fünfter Abschnitt.
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nachdem man sie zu wiederholten Malen in das Feuergebracht, und nachdem sie viele Stunden ein heftigesSchmelzfeuer ausgestanden hatte.
2. Achtzehn Karat Gold und sechs Karat Pla-tina wurden eben so , wie das vorgehende, in einemheftigen/ gegen eine Stunde fortgesetzten Feuer zu-sammengeschmolzen. Der König war nach dem Aus-glüen und Absieden weniger blaß/ als der erstere/ hatteaber gleichwol nichls von einer wahren Goldfarbe.Er ließe sich, gleich grobem Gold, ziemlich gut häm-mern. Für das bloße Aug schiene er gleichförmig zuseyn, aber durch ein gutes Vergröfferungsglas konnteman bey diesem eben sowol als bey deni vorgehendeneine Ungleichförmigkeit in der Mischung entdecken, un-geachtet das Schmelzen zwey oder drey Male, bey sostarkem Feuer, als vor dem Gebläse hervorzubringenwar, ist wiederholet worden.
z. Zwanzig Karat Gold und vier Karat Plati-na wurden über anderhalb Stunden lang in gutemFluß unterhalten. Diese vereinigten sich in eine gleich-förmige Masse, worbey kein Körnchen Platina undnicht die mindeste Ungleichheit der Theile konnte be-merket werden. Die Farbe ist darneben noch immerso düster und blaß gewesen, daß das Gemeng, nachdem Ansehen zu urtheilen, nicht das geringste Goldzu enthalten schiene. Unter dem Hammer hat es sichzu einem ziemlich dünnen Blech austreiben lassen,aber es wollte nicht angehen dasselbe zu sonderlich^ feinem Drat zu ziehen.
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4. Zwey-