Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
Seite
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Historie der Platina.

verderbe , als der sonst gewöhnliche Zusatz, indem,sie demselben ein ganz besonderes und merklich wider-wärtiges Ausseht! mittheilet; und daß sie bey demmit Kupfer legierten Probegold beedes für die Farbeund die Geschmeidigkeit weit schädlicher sey/ als beydeni feinen Golde: Daß geringe Proportionen der-selbe»/ zum Exempel ein Siebenundvierzigstel undweniger, dem Golde weder an Farbe noch an derGeschmeidigkeit keinen sonderlichen Abbruch thun;und daß folglich reichliche Proportionen Platina mitGold vermischet sich leichte durch das Aug entdeckenlassen, geringe Portionen derselben hingegen, wennsie mit dem Golde vollkommen vereinigt sind, sowolfür das Auge, als unter den Händen des Arbeiters junmerklich bleiben. !

!

X. Platina mit Rupfer.

1. Platina und Kupfer zu gleichen Theilen ohneZusatz in ein schnelles, und durch das Gebläse heftig«»getriebnes Feuer gebracht, sind in kurzer Zeit ge-flossen , aber nicht dünne, und haben ungefehr einenSechsundvierzigsiel ihres Gewichts vcrlohren. DasMetall bezeigte sich gegen die Feile überaus hart; warauf dem Ambose schwer zu zerbrechen, zerspränge inStücke, als man es mit dem Meißel zu zerschneidentrachtete, und erschiene inwendig von' einem groben,körnichtem Gewebe, und weiß von Farbe.

2. Eine Unze Platina und zwo Unzen Kupfer, z

in einem Gebläseofen ohne Zusatz mit schnellem Feuer !

getrie-