Historie der Platina.
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was besser treiben lassen als vorgebende, rnd ist wer«eher zu feilen gewesen. Die Späne blieben zumTheil zwischen den Zahnen der Feile stecken, welchessich bey Compositionen mit einer grösser» ProportionPlatina nicht ereignet hat.
7. Ein Gemeng von ein Theil Platina und fünf-undzwanzig Theilen Kupfer ist von Farbe noch im-mer etwas blasser gewesen, als reines Kupfer, dar-neben auch viel härter und steifer, und gleichwol hates sich sehr gut hämmern lassen. Bey noch weitererVermehrung des Kupfers ist das Gemeng immer nochetwas harter geblieben, als das Kupfer für sich selbstist, darneben hatte es eine schöne Rosenfarbe.
8. Bey allen hier befchriebnen Schmelzungenhat sich kaum ein merklicher Verlust am Gewichtegezeiget, No. 1. allein ausgenommen, wo wegen derreichlichen Beymischung von Platina ein besonders hef-tiges Feuer erfordert ward: Gleichwol hatte ich michüberhaupt keines Flusses bedienet. Dieses scheinetgrossen Theils der durch die Platina verhindertenVcrschlackung des Kupfers zuzuschreiben zu seyn:Denn wenn reines Kupfer zum öftern geschmelzetwird, es geschehe nun mit oder ohne Zusatz von Flüssen,so pflegt sich allzeit ein etwelcher Abgang zu zeigen.
9. Die Vermischungen mit starken Proportionenvon Platina lassen sich, wenn sie kalt sind, unterdem Hammer schwerlich strecken, und wenn man selberothwarm macht, so fahren sie unter dem Streichin Stücke. Sie nehmen eine gute Politur an, und
scheinen