Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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S?6

Historie der Platina»

Das Resultat von den schon erwehnten Verftrchmist, zugleich mit den nach dem Kalke! bestimmtenSchweren der verschiedenen Vermischungen, in denPhilosophischen Transaktionen bekannt gemacht wor-den ; und erhellet daraus, daß die wirklichen Schwe-ren beynahe allzeit geringer geivesen seyn, als dieberechneten. Allein durch ein Versehen in dem Kal-kei stvd diese berechneten Schweren überhaupt erwaszu groß herausgekommen: Denn da die Proportio-nen der Ingredienzen bey jeder Mischung nach demGewicht waren eingerichtet worden, so hat man hin-gegen die Berechnungen aus Versehen so gemacht, alsvb dieselben nach ihrem Volumen wären angenonr-men worden. Die Entdeckung dieses Fehlers habeich dem Herr Scheffer zu verdanken, welcher in dleSchwedischen Abhandlungen für das Jahr 17^7 eineAbhandlung hierüber eingerücket hat.

Nachdem die berechneten Schweren sind berichti-get worden, so scheinet bey unterschiedlichen Mischun-gen einiger Maaßen dasjenige statt zu haben, worvonsich in den obenerzählten, mit gleichen QuantitätenGold und Platina angestellten Versuchen das Gegen-theil gezeiget hat; es find nämlich die Mischungen vongrösserer Schwere, oder von engerer Ausdehnung, alsDie zwey Metalle besonders betrachtet.

Dir Ursache, warum bey den Versuche» diewirklichen Schweren grösser befunden worden, alsdie berechneten, will Herr Scheffer daraus erklären,Daß die wahre Schwere der Platina grösser sey, als

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