Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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377
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Sechster Abschnitt,

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ich solche angegeben. Er bildet sich ein, die Luft-theilchen, welche in den Höhlungen -er runzlichtenKörner verborgen gesiedet, haben gemacht, daß siein dem Wasser einen grösser« Raum eingenommen/ alsden von ihrer eignen Ausdehnung; und daß / nach-dem die Platina mit andern Metallen in eine Massezusammengeschmolzen worden / sich die eigentlicheSchwere derselben an den Tag gegeben habe. Nachdiesem Grunde trachtet er aus den specifischen Schwe-ren der Vermischungen die wahre Schwere der Plati-na selbst auszufinden ; einen der allerwichligsten Punc-ten /. welchen ich / wie er in seiner PhilosophischenHistorie anmerket / unentschieden gelassen hatte. Ob-schon ich / sagt er/ aus obenangezeigtem Versehen/die wahre Schwere derselben nicht getroffen hatte/ soglaubt er doch / daß meine Versuche Anleitung gebendieselbe zu bestimmen; und aus diesen Versuchenmacht er den Schluß / die Platina müsse ohne andersgewichtiger seyn als pures Gold.

Dieser Umstand scheinet eine noch reifere Untersu-chung zu erfodwn: Denn ein solcher Schluß kannohne die stärkste Beweise nicht für wahrhaft angenom-men werden; und wenn der Grundsatz der Jnductionnicht vollkommen richtig ist, so kann dieselbe zu Irr-thümern verleiten / welche von grösserem Belang sind/als eine Irrung über die Schwere der Platina.

Dessetwegen habe ich alle die verschiedenen Schwe-ren , zugleich mit dem Gewichte, welches bey jederVermischung für die Platina herauskommt, von neuem

Aas berech-