Sechster Abschnitt»
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worvou zu vermuthen ist , daß sie dadurch von ihrettmeisten fremdartigen Theilen sey gereinigt worden.
Eines der reinlichsten Körnern von Platina, diemit Bley ist abgetrieben worden (Art. V?. No. s. desfolgenden Abschnitts) ward mit gleich schwer Gold ittstarkem Feuer zusammengeschmolzen, und gegen eineStunde lang im Flusse unterhalten: Es entständedaraus eine schwammichte, sehr leichte Masse. Ichhabe dieselbe zum öftern wieder umgeschmolzen / mitden allerheftigsten Feuern, welche ich hervorzubringenim Stande gewesen , um das Bley so viel möglichdarvon abzusondern, weil das schwammichte Gewebehauptsächlich von demselben schiene herzukommen. Ichhabe sie in Stücke zerschlagen, in Scheidwaffer ge-kocht , und währendem Schmelzen öfters Quecksilber-sublimat darüber geworfen. Allein dessen ungeachtetist die Masse immerhin löchericht und spröde gewor-den, und Verhältnisweise leichter als entweder das Goldoder das Platinakorn für sich selbst gewesen sind.
Platina, in Königswasser aufgelöset, ward mitQuecksilber niedergeschlagen, der Präcipitat milScheid-wasser abgekocht und mit heißem Wasser fleißig ab-geküßt. Sechsundzwanzig Grane von diesem Praci-pitat würden mit viermal so schwer Gold versetzt:und da nach dem Schmelzen die Platina demselbennicht aufs beste einverleibet zu seyn schiene, so habeich das Schmelzen drey oder viermal wiederholet,und die Quantität des Goldes bis auf das achtfacheGewicht der Platina vermehret. Dieses Gemenq
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