Sechster Abschnitt.
38z
durch die Wirkung der zwey Metalle aufeinandernothwendig eine Veränderung in der Ausdehnungmuß hervorgebracht werden.
Spccif. Schwere
<
Nach
Nach
Unter«
den
dem
schied.
Erper.
Kalkel.
Silber.
10,980
Platina i, Silber i —
13,5z;
IZ, Z4r
, 19) P
Platina i, Silber r —
12/452
i r, 449
,00z P
Platina-, Silber z —
11,790
12, 046
, r;6 —
Platina i, Silber 7 —
10,867
11,488
,6ri —
Hier sehen wir die Wirkungen von dem Aufwal-len und der Zerstreuung des Silbers , dessen schonoben bey der Erzehlunq von dem Schmelzen der Pla-tina mit diesem Metall gedacht worden. Die letzteVermischung ist sogar leichter als das Silber selbst,woraus erhellet, daß dieses Metall durch die Wirkung-er Platina ausgedehnet oder löchericht gemacht werde:Die grössere Schwere der zwo ersten Vermischungenmag glaublich daher kommen, daß ein Theil von demSilber währendem Schmelzen weggeworfen, und dasübrige von derselben nicht gänzlich ist aufgelöset wor-den. Ich habe alle mögliche Vorsichtigkeit angewen-det um eben in Absicht auf diese Untersuchung vondiesen zwey Metallen eine Reihe von Vermischungenzu bereiten, aber alle haben so sehr in dem Tiegelherum aufgesprühet, daß sich auf die Proportionender Metalle in dem übrigbleibenden Theil der Massekeineswegs zu verlassen gewesen.
Rupfen»