384
Historie der Platina.
I
Specif. Schwere
Daraus
Nach
Nach
Unter-
folgende
Rupfer.
den
Erper.
8,8Zo
dem
Kalket.
schied.
Schwere
dcrPlat.
Platina i,Kupf. 0,969
11,400
11,869
,469 —
Platina i,Kupf. 2 —
10,410
10,514
, 104 —
Platina i,Kupf. 4 —Platina i,Kupf. 5 —
9,908
9,768
, 140 s-
19, Z64
9 > 69 Z
9,598
,095 ch
18, 97 °
Platina i,Kupf. 8 —
9, Zoo
9 ,Zr 8
, 028 —
Platina l,Kuxf. 12 —
9 ,- 5 i
9,168
, ° 8 Z -f-
21,607
Platina i,Kupf. 2; —
8,970
8,996
,026 —
Herr Schesser bemerket, daß das Kupfer für sichselbst niemal dichte könne gegossen werden; wenn manes bey gelindem Feuer schmelze , so werde es so lose,daß es das Hämmern nicht aushalte: und wenn manes mit heftigem Feuer schmelze, mit Zusatz von brenn-barer Materie, um es geschmeidig zu machen, sowerde es aussenher löchericht. Die bey obiger Reihevon Experimenten zu bemerkende Irregularitäten schei-nen anzuzeigen, daß etwas von gleicher Art auch beyden Vermischungen von Kupfer und Platina vorfalle;da viere von den sieben Vermischungen leichter gewesensind, als sie hätten seyn sollen, und zwar nicht ausUrsache einer einförmigen Wirkung der zwey Metalleaufeinander, sondern offenbar wegen einer zufälligenLockernheit. Einige der Vermischungen habe ich zumzweiten Male geschmolzen, und die Schweren derselbenbeträchtlich verändert gefunden: Die von 11,422war bis auf 11,69z, vermehret, und die von 9/ 251auf 8 / 985 hinuntergebracht. Es laßt sich also ausdiesen Vermischungen wellig mit Zuverläßigkett abneh-men,