Historie der Platina.
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er, daß wenn man Platina und Zinn zusammen-schmelze/ so müsse die Quantität von specifischerSchwere/ um welche die Vermischung die Schweredes Zinns übersteiget/ die eigentliche specifische Schwe-re der Platina anzeigen. Da der Versuch mit Zinnund Platina zu gleichen Theilen nach diesem Grund-satz die Schwere der Platina höher als 21 angiebt/so scheint Herr Scheffer zu glauben/ es müssen allediejenige Vermischungen / deren Gewicht zu Folge dieSchwere der Platina geringer als so herausgekom-men wäre / löchertcht gewesen seyn / und verdienenalso dieselben bey der gegenwärtigen Untersuchung kei-ne Aufmerksamkeit. Er merket ferner überhaupt an,daß obschon fich die gegenseitigen Schweren von flüs-sigen Sachen durch hydrostatische Versuche mit genüg-samer Genauheit bestimmen lassen, so können wir unsdoch von dcr Schwere der festen Körper mit keinerso grossen Gewißheit versichern / wegen den Höhlen,welche darbey vorkommen, wegen unvollkommner Dich-tigkeit, und wegen den Luftbläsgen, welche denselbenanhangen; daß selbst die Versuche über vorbeschriebneMischungen einen Beweis hiervon abgeben, indemZusammensetzungen von Platina mit einem und eben-demselben Metall zuweilen schwerer und zuweilen leich-ter herauskommen, als sie nach der Berechnung seynsollten; und daß der nämliche Fall auch bey reinen,»rnvermischten Metallen statt habe, je nachdem sie beyschwächerer oder stärkerer Hitze seyn geschmolzen worden.
Umstände von dieser Art haben ohne Zweifel aufdie Schweren der Metalle keinen geringen Einfluß;
und