Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Sechster Abschnitt SZK

und es laßt sich noch beyfügen/ daß bey den Zusam-mensetzungen mit Platina noch eine andere Ursacheder Abänderung hinzukomme/ welche bisher noch nichtist in Betrachtung gezogen worden. Wenn man Pla-tina mit andern Metallen in etwas beträchtlicher Pro-portion zusammenschmelzt, so pflegt ein Theil derPlatina / wenn das Gemeng nicht geschwind abgeküh-let wird / sich öfter wieder abzusondern / ehe das flüs-sige Metall gerinnt / so daß wenn man nicht die ge-stimmte Masse auf der hydrostatischen Waage abwie-get / welches bey einigen der vorgehenden Experimen-ten in der That nicht geschehen ist/ so können wir nichtzuverläßig wissen / ob nicht der abgewogne Theil ent-weder mehr oder weniger als seine gehörige Propor-tion von Platina enthalte. In den Vermischungenmit einigen Metallen / zum Beyspiel mit dem Bleye/ist diese ungleiche Austheilung / oder die Absonderungder Platina/ sehr sichtbar; und kann man vermuthen/daß solches in minderem oder mehrerem Grade bey derVermischung derselben mit allen Metallen statt habe/obschon es für das Aug nicht allemal merklich wird.Compositionen von Platina mit Zink/ Zinn und Kupfer/von welchen allen die Platina gleichförmig genug auf-gelöset zu werden scheinet/ wurden in enge/ cilindrischeFormen gegossen: und als man die aus dem Metallegebildete Cilinder entzwey gebrochen hatte/ ist die un-tere Hälfte von einem jeden von beträchtlich grössererSchwere befunden worden / als die obere.

Dessen ungeachtet beweisen die Experimente im-mer so viel/ daß in einigen Fälle«/ wenigstens in

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