Achter Abschnitt. 4Z i
wesen, ward wohl geglüet, und sorgfältig m dünneBleche geschlagen/ und diese wurden rothglüend in sie-dend heißes Quecksilber geworfen. Durch das Rei-ben und Waschen hat sich ein Pulver abgesondert, zu-erst häufig, nach und nach aber sparsamer. Nachdemdiese Arbeit gegen vierundzwanzig Stunden lang warfortgesetzt worden, ist keine weitere Absonderung er-folget, etwas weniges von einer schwärzlichen Materieausgenommen, in welche das Quecksilber selbst beydergleichen Operationen allezeit verwandelt wird. DasAmalgama, welches hell ausgesehen, ward in einenTiegel gethan, und nachdem das Quecksilber bey mäsi>siger Wärme ganz abgerauchrt gewesen, ist eine schwärn-michte Masse, von hoher Farbe zurückgeblieben, wel-che, nachdem sie geschmolzen und in einen Eingußausgeleeret worden, sehr weich und geschmeidig, unddurch das Auge von dem gebrauchten reinen Goldenicht zu unterscheiden gewesen. In wiefern dieserProceß für die Absonderung der Platina von dem Gol-de bey grossen Arbeiten brauchbar sey, wird in demfolgenden Abschnitt erwogen werden. Hier ist es ge-nug die genauere Verwandtschaft des Quecksilbers fürdas Gold als für die Platina, und seine grössere Zunei-gung für die Platina als für das Bley gezeigrt zu haben»
lll. Platina:
Bley:
Eisen.
Eine Unze von einer Vermischung aus Eisen undPlatina, und zwo Unzen Bley wurden mit
schwär-