Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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4zs Historie der Platina.

nigswasser aufgenommen worden, welchem er abernicht die gewöhnliche Tinctur der Platinasoluiioncn,sondern eine Gattung von düsterer Olivenfarbe mit-getheilet hat. Gleichwol haben Zinnbleche bald ge-zeigt , daß die aufgelöste Materie wahre Platinagewesen, indem von denselben ein gleicher Präcipitaterfolget ist, wie von dem Zinn aus den gemeinenPlatinasolutionm niedergeschlagen zu werden pflegt.Der Ueberrest des Pulvers ist mit Bley kupelliret wor-den: von diesem ist eine rauhe, platte, grämendeMaße zurückgeblieben, welche nicht länger konnte zumFlnß gebracht werden, und denjenigen, die man durchdie Kupellation der rohen Platina mit Bley erhal-tet, gänzlich ist gleich gewesen.

Man haltet darfür, das Quecksilber habe fürdas Bley eine nähere Zuneigung, als gegen alle an-dere metallische Körper, Gold und Silber allein aus-genommen. In diesem Versuche hat dasselbe einegrössere Verwandtschaft für die Platina geäußert,weil es eine grosse Portion von der Platina zurück-behalten hat, nachdem das Bley, welches zuerst inweit grösserer Proportion ist beygemischet gewesen,beynahe gänzlich wäre ausgestossen worden.

!I. (Quecksilber;

Gold:

Platina.

Line Vermischung von ein Theil Platina mitzween Theilen Gold, welche sehr weiß und spröde ge-wesen,