Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Zehnter Abschnitt. 46-

oben (Blatts. 28o.) angeführet. Seitdem habe ich fel-sige Versuche mit dem nämlichen Erfolge wiederholet,und darneben noch einen andern angestellt, welche»man vielleicht für entscheidender halten dürfte.

Zwelf Unzen, oder 5762 Grane Platina, welchean gelben Körnern besonders reich gewesen, wurden indrey Ansiedscherben unter eine Muffel gebracht, undzwo bis drey Stunden lang in einer starken rothen Glü-Hitze unterhalten, in der Absicht alle mercnrialifche oderandere fremdartige Materie, in welcher einige von dengelben Theilen hätten können eingehüllet seyn, zu zer-streuen. Nachdem sodann alle gelbe Körner, welchesich durch ein gutes Vergrösserungsglas haben entdeckenlassen, waren ausgeklaubet worden, wormit sich zw»Personen sieben bis acht Stunden lang beschäftigt ha-ben , betrüge das Gewicht derselben siebenundvierzigGrane: Einige darvon sind durchaus gelb gewesen;andere waren zum Theil gelb, und an dein übrigenTheil gleich den gemeinen Platinakörnern.

Diese ausgeklaubten Theile wurden mit etwasmehr als dreymal soviel, nämlich mit i so Gran Bleyabgetrieben, welches bey sechs unterschiedlichen Probenein Silverkorn abgegeben hatte, das zwischen einem9s2;sten und 5>s27sten seines Gewichts betrüge. Diekupellirte Masse hatte das Aussetzn eines Nierenkorns,war grau, rauh und spröde, mit einer Höhle in deminnern Theil, welche der äussern Bildung entspräche.Die zerstückle Masse ward auf eine frische Kupelle gelegt,und fünf bis sechs Stunden lang mit sehr heftigem Feuer

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