Anhang.
des in den Flüssen vorkommenden Goldes ein Gegen-stand von grösserem Belang sey, als man sich insge-mein vorgestellt hahe. Es heiß / die Münze zu To-luse habe gewöhnlich in jedem Jahr zweyhundert Mark,oder einhundert Pfund Gold geliefert bekommen, wel-ches in dem Ariege, Garonne und Salat wäre gesam-melt worden; und seit dem Jahr 17^0 habe dasBureau von Pamiers zwelf Pfunde gesammelt, unge-achtet dasselbe höchstens einen Umfang von zwey Mei-len einhalte, und vbschvn nicht alles daselbst gewa-schene Gold dahin gebracht werde, weil fast täglichetwas darvon in die Hände der Fremden und Auf-käufer gerathe.
I. Blatts. 299. Ursprung des Goldes, wel-ches in den Flüssen vorkommt.
Man hat insgemein darfsir gehalten, daß dieGoldflitschen, welche in dem Sande der Flüsse ge-funden werden, bey ihrem Lauf über ein reiches Bett,oder eine Goldadern, durch die Heftigkeit des Slrohmsseyn abgerissen worden. Die Beobachtungen desHerrn Pailhes, in dem eben erwehnten Memoire,scheinen zu beweisen, daß das Gold auf keine beson-dere Stelle eingeschränkt, sondern überallobschonsehr sparsam durch alle an die Flüsse stossende Erdla-gen zerstreuet sey; und daß die in den Flüssen vor-kommende Körner und Flikschen von solchen Theilen