Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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5 »4 Anhang.

Wenn diese brennbare Materie vollkommen dnrch dieganze Masse des Glases vertheilt gewesen ist, hat ernicht gewahren können/ daß ein lange anhaltendesJener einiche Veränderung darbey bewürket hätte/eben so wenig als solches bey einer Holzkohle geschie-het/ wenn die Luft darvon ausgeschlossen ist: ob-schon einiche Töpfe mit gefärbtem Glase vierzehn Ta-ge lang in dem Glasofen sind stehen geblieben/ habenste doch ihre Farbe unverändert erhalten; auch hatdieselbe von dem heftigsten Lampenfeuer keinen Nach-theil gelitten. Wie unveränderlich und seuervest dieseFarbe nach ihrer Verbindung mit dem Glase seye,können wir von der Unmöglichkeit abnehmen auchnur das äusserlich auffitzende Braun und Schwarz /welches Holzkohlen und Ruß demselben bey seiner Ver-wandlung in Porcelan mittheilen / durch sehr schar-fes Feuer und in offnen Gefäßen wieder zu zerstören.(Sehet I. Blatts. Z94.)

Herr Pott / in seinen neuen wichtigen, phy-sikalisch-chemischen Materien rc. 1762. bemer-ket gleichfalls / daß gemeine Kohlen dem Glase einegelbe Farbe mittheilen; und daß ste dasselbe sogarvermittelst der Cementation/ falls die Hitze nicht starkgenug ist/ es in Porcelan zu verwandeln/ mit der glei-chen Farbe dnrchdringen. Er sagt / daß verschiede-ne Kvhlenartigr Materien in ihrer färbenden Kraftverschieden seyn; dast der Todtenkopfvon dem Schorn-fieinruß und der Kühnruß hierzu besser taugen, alsgemeine Holzkohle/ und daß er Leute gekannt habe/welche stch der Kohle von Indigo bedienet hätten;

daß