Band 
Erster Theil.
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ServiuSführet SieEchajungein.

Z4 Geschichte der Staatsveränderungen

Erdkreises das trotzigste war, und am meistenEifersucht über seine Freyheit besaß; undwelches man nothwendig, (wollte man esanders dazu bewegen, einen Theil der-selben fahren zu lassen) mit der Hofnnngeines weit grösser« Guts hintergehen mußte.Die Römer bezahlten zur selbigen Zeit einKopfgeld, welches zum Besten der gemei-nen Schatzkammer eingesannnlet ward; undweil im Anfange wenig Unterscheid un-ter dem Reichthum -er Privatpersonenwar; so hatte man auch denselben die glei-che Steuer aufgelegt, welche sie hernach-mals mit eben dieser Gleichheit fortbezahle-ten, ungeachtet durch den Verlauf der Zeitsich ein grosser Unterscheid zwischen den Gü-tern der einen und der andern befand.

Servius stelletedeswegen, (damit er demVolk einen Dunst für die Augen machenmöchte) in einer Versammlung vor: Daß,da die Anzahl der Einwohner der StadtRom, und ihre Reichthümer durch die Men-ge der Fremden, die sich in dieser Stadtniedergelassen, merklich vermehret worden;so dünke es ihn nicht billig zu seyn, daß einarmer Bürger eben so viel, als ein Reicherzu den nöthigen Ausgaben des Staats bey-trage. Man müsse deswegen diese Anlagennach dem Vermögen eines Dell VÜl'gerseinrichten; und damit man eine genaueNachricht davon einholen könnte, sey nöthig,daß man alle Bürger, unter Bedrohung derhärtesten Strafen, anhalte, dasselbe getreu-