in der Röm. Republik. I.Buch. f)
niwt anders als wie einem Sclaven begegnete.OefterS federte man wol gar die ^auvt-schnld nebst den Zinse»!, durch Streiche undMarter von ihm. Man nahm ihm durchden aufgelaufenen Wucher seine Aeker mitGewalt hinweg. Und das Volk erduldetetäglich das grölte Unrecht; unter dein Vor-munde , als hielte man ob den Gesetzen, undbeobachtete die Gerechtigkeit.
Eine so harte Regierung in einer ange-benden Republik, erwekte bald ein allgemei-nes Murren. Die Bürger, die mit Schul-den überhäuft waren, und befahrcten, siemöchten von ihren Gläubigern angehaltenwerden, wandten sich zu ihren Gönnern,und zu denjenigen Rathsherren, deren Ei-gennutz am wenigsten in dieser Sache ver-wikelt war. Sie stellecen denselben ihr Elendvor; die Mühe, Die sie hätten, ihre Kinderzu erziehen; und fügten diesem annoch bey:Sie sähen sich, (nachdem sie für die gemeineFreyheit gegen die Tarquiner gestritten) derGefahr ausgesetzt, in kurzen» Sclaven vonihren eigenen Mitbürgern zu werden.
Auf diese Klägden folgten heimliche Dro-hungen ; und als das Volk keine Linderungseiner Drangsalen verspürete, brach es end-lich , unter dem Bürgermeisterqmte des T,Largius, und des Ck. Llelius, los.
Rom war, (wie wir schon gesaget) miteiner Menge kleiner Völker umgeben, beydenen die anwachsende Macht dieser StadtUnruhe und Eifersucht erwekte. Die La-teiner,
Im Iahe»ach Erb.derStadt,