Band 
Erster Theil.
Seite
129
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so Geschichte der Gtaatsveränderungen

teiner, die Aequier, die Sabmer, dieVoleker, die Herniker unddieDever; allediese Völker führeten balo insbesondere,bald mit vereinigten Kräften, einen fort-währenden Krieg wider dieselbe. Und viel-leicht hatten die Römer der Erbitterung ih-rer Nachbarn jene Dapferkeit und Kriegs-zncht zu danken, die sie nachgehende zu Her-ren des ganzen Erdbodens gemacht hat.

Tarquins Tarquin war noch am Leben, und hatteDerbün. unter der Hand ein mächtiges Bündniß wi--er die Römer zustande gebracht. Drey-fach Erb sia Städte des Latiumo hatten sich vereini-rcrSladk,' get, denselben wiederum herzustellen. Die»57. ^crniker und die Volskcr begünstigten die-ses Unternehmen. Die Völker, die in He-trurien wvhneten, waren die einzigen, wel-che, (ehe sie sich erklärten) warten woll-ten, bis die Sache ein wenig weiter gekom,men. Diese hatten sich noch zu keinerParthey geschlagen; in Absicht, je nachdemdie Sachen ablaufen würden, einen Entschlußabzufassen,

Aufruhr Bürgermeister und Rath ward einer so all-

dcsVoiks. gemeinen Zufammenverschwörung wider dieRepublik, nicht ohne Unruhe gewahr. Als-bald war man darauf bedacht, sich in Ge-genverfassung zu stellen. Weil Rom keineandern Soldaten, als seine Bürger hatte,mußte man nothwendig das Volk zu denWaffen greifen lassen. Allein die Aermsten,und diejenigen insonderheit, die mit Schul-den überhäuft waren, sagten ganz frey her-aus :