68 Geschichte der Gtnatsverättderungen
sich etwa zum Tyrannen auswerfen, und die-ser höchsten Gewalt mißbrauchen, müsse mandemselben diese Würde nicht länger, als aufsechs Monate anvertrauen.
Das Volk, welches die Folgen dieser Ver-änderung nicht vorher sah, gab seine Ein-willigung dam; und es scheinet, man seymiteinander übereingekommen, daß der er-ste Bürgermeister befugt seyn sollte, einenDictator zu erwählen, damit man demsel-ben aufgewisse Weise gleichsam den Schadenersetzen möchte, den sein Ansehen durch die Er-richtung eurer so hohen Würde erlitten hatte.T. Lar. Dießmal crueuucte LlellUö den T. Largius,gms, Di. seine,, Mitgehülfen. Das war der erste Rö-wer, der unter dem Namen eines Dictatorsnach Erb. diese Würde bekleidete, die man in einer Re-verStads publik als eine uuumschränke Monarchie be-vor trachten konnte, ob sie gleich nur eine kurzeChr. Geb. Zeit dauerte. Denn sobald war er nicht er-TitLiv wählet, so hatte er allein Gewalt über dasim r. B. Leben und den Tod aller Bürger, sie moch-D. i. terr denn von einem Stande seyn, wie sie n oll-Dioiiysius ten, ohne daß sich jemand von demselben an- Ä' ein höheres Gericht wenden konnte. DasAnsehen und die Verrichtungen der übrigenobrigkeitlichen Personen höreten auf, cdersie waren demselben untergeordnet. Er er-nennete den Befehlshaber über die Reute-rey, der seinen Befehlen unterworfen, andsein Statthalter war.
Der Dictator hatte Lietoren, die mit Tex-ten bewafnet waren, eben wie die Köi tqe
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