Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. l-Buch. 79

sv/ daß er auf die letzte weder dem Haß dereinen, noch der Verachtung der andern ent-gehen konnte.

Das Volk, welches sah, daß es von demGervilius verlassen, und von seinem Mit-gehülfen verfolget ward, versammlete sichaufs neue ganz stürmisch; es berathschlagtesich, und fasste den Entschluß, sein Wohlseynniemand anders, als sich selbst zu danken,und der Tyranney die Gewalt entgegen zusetzen. Die Schuldner, die von ihren Gläu-bigern bis auf den Platz verfolget wurden,fanden daselbst unter der Menge eine sichereFreyftadt. Der erhitzte Pöbel schlug, jag-te auseinander, und trieb diese unbarmher-zigen Gläubiger zurük, die vergeblich dieHülfe der Gesetze anflehten. Ein neuerEinbruch der Volsker, der Gabiner, undder Aequier, verdoppelte den Muth desVolks; welches sich durchaus weigerte, demFeinde entgegen zu gehen.

A. Virginius, und T. vetusius, die Im Jahrdem Appius und Gerviliua in dem Bür- "a<AErb.germeifteramte nachfolgten, thaten zwar ei- verStadt,uen Versuch, ob sie diese Unruhe mit Ge-walt stillen könnten. Sie liessen zu dem En-de einen Bürger in Verhaft nehmen, der sichweigerte, sich zum Soldaten einschreiben zulassen. Allein das Volk, das in seiner Ra-serey fortfuhr, riß denselben mit Gewalt ausden Händen der Victoren; und die Bürger-meister erfuhren bey diesem Anläse, daß dieMajestät, wenn sie nicht die Gewalt zur

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