Band 
Erster Theil.
Seite
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in der Röm. Republik. 1. Buch. 8s

ward, und ohngefähr drey Meilen vonRom, nahe bey dem Fluß Teveron liegt.

Ein so allgemeiner Abfall, welcher der An-fang eines bürgerlichen Krieges zu seyn schie-ne, setzte den Rath in grosse Bckümmerniß.

Man "legte sogleich Wachten in die Tho-re der Stadt, theils zur Sicherheit,theils zu verhüten, daß der Ueberrest derBürger sich nicht zu den Mißvergnügtenschlage. Allein dies nigen, die am meistenmit Schulden überhäuft waren, dieschwü-rigstcn und unruhigsten Köpfe, entflohen die-ser vorgekehrten Anstalt ungeachtet; undRom sah vor seinen Thoren ein forchtbaresKncgShcer, das asS eirrem Theil feiner Bür-ger bestand, und Ursach genug geben konnte,zu befürchten, eS möchte endlich seine Waf-fen gegen diejenigen kehren, die in der Stadtzurük "geblieben waren.

Sogleich vertheileten sich die Patricier. DionyskurDie einen besetzten an der «spitze ihrer Ellen- - A'ten, und dererjenigen Bürger, die keinen ' 'Antheil an der Aufruhr nehmen wollten,die entlegensten Posten; andere verschanztensich bey dem Einsänge in die Stadt. Diealten machten sich anheischig, die Mauernzu vertheidigen; und alle liessen qleicherma-sen Muth und Standhaftigkett bltken.

Nachdem der Rath diese Anstalten vorge- Abgeord.kehret hatte, schikte er Abgeordnete an die desMißvergnügten ab, welche denselben einevoll- Raths,kommene Vergessenheit des vergangenen an-erbieten, und sie ermähnen sollten, in dieF 5 Stadt,