Band 
Erster Theil.
Seite
161
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sr Geschichte der Gtaatsverandenmgen

Republik seyen, sich bereits zu den Aufrüh-rern würden geschlagen haben, wenn sie esnicht vielleicht für rathfamer gefunden hät-ten, die Römer sich selbst entkräften, unddurch ihre eigenen Trennungen sich unterein-ander aufreiben zu lassen. Man solle nurkeine mächtige Hülfe von den verbündetenerwarten; auf die Völker in Eampanienund Toscanien könne man wenig vertrauen,well ihre Treue stets wanke, und weil siegewöhnet seyen, den Mantel allezeit nachdem Winde zn hängen. Eben so wenig seyman von der Treue der Lateiner versichert;welches Volk die Oberherrschaft von Rommit scheelen Arrgen ansähe, und stets aufNeuerungen bedacht sey. Die Patricier be-trögen sich, wenn sie sich mit der Hofnungschmeichelten, daß sie nebst ihren Clientenund Sclaven im Stande seyen, einem sol-chen Schwärm einheimischer und fremderFeinde zu begegnen, die sich mit einanderverbinden würden, eine Macht zu stürzen,die ihnen verhaßt sey.

Dwnyllus m. valerius, von welchem wir nur al-lererst geredet haben, und welcher auf denDau-rius Rath erbittert war, fügte zu diesen Gedan-schimpfet kett des Menenius noch folgendes bey: Manauf den babe Ursach, von den Anschlägen der Miß-Avel. vergnügten alles Böse zu erwarten, von de-nen der größte Theil schon würklich die Sor-ge ihrer Güter, und den Bau ihrer Aeker,(nach dem Beyspiele solcher Leute, die ih-rem Vaterlands entsagten, und welche ge-dächten,