in der Röm. Republik. I.Buch. sz
dächten, sich an einem andern Ort niederzu-lassen) hindangesetzt habe. Rom stehe inGefahr/ wüst und öde zu werden; und derRath richte durch seine Uubilligkeit die für-nehmsten Kräfte der Republik, durch die ab-gedrungene Flucht/ und den Abfall so vielerBürger zu Grunde. Wenn man im Gegen-theil seinem Rathe gefolget wäre/ den ernoch znr Zeit gegeben/ da er Dictator gewe-sen/ würde man durch die Anstilgung derSchulden/ die Eintracht und den Friedenunter den verschiedenen Ständen des Staatserhalten haben. Allein, man müsse sich nichtschmeicheln, dasi das Volk, (welches durchdie eitel« Verheissungen des Raths sooft hin-tergangen worden) sich vorsetzt an dieser Ab-schaffung der Schulden begnügen werde. Erbestrebte gar sehr, dasselbe werde, weil manihm so übel begegnet, überdies Sicherheitfür die Erhaltung feiner Rechte und seinerFreyheit fodern. Man könne nicht in Ab-rede seyn, daß der größte Theil unter denBürgern sich ihrer Erbschaften beraubt sähe.Man werfe diese unglükseligen, gleich denaröbsten Missethätern, in Eisen und Bande;und sie beklagten sich vielleicht mit Recht, daßder Adel und die Patricier, (zum Nachtheilder ursprünglichen Verfassung des Staats)alle ihre Kräfte anspanneten, um sich alleinzu Herren von der Regierung zu machen.Die Erwählnng eines Dictators, (ein Amt,welches der Rath erst in den neuern Zeitenausfündig gemacht habe) mache das i?ale-> rische Gesetz unnütz; welches gleichwol eine
Zu-