Band 
Erster Theil.
Seite
163
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-4 Geschichte der Staatsveränderungen

Zuflucht des Volks, und eine Freystadtder Freyheit sey. Diese unumschränk-te Macht, die man einem einzigen Man-ne anvertraue, werde dereinst den Be-sitzer derselben zum Tyrannen seines Vater-landes machen. Diese Neuerungen, undVeränderungen kämen von den herrschsüch-tigen Grundsätzen des Appius Claudius,und seines gleichen her; welche scheinen ein-zig und allein mit dem Vorhaben beschäfti-get zu seyn, die Herrschaft des Adels aufden Schürt der gemeinen Freyheit zu bauen;und freye Bürger in den niedrigsten Standder Unterthanen und Sclaven des Raths zuversetzen.

Dionvkus Appius stand von seinem Platze auf, alsvon Hal. -je Reihe zu reden an ihn kam, und sagte,nachdem er den M. valerius angeredet hat-antwortet te: „Wenn ihr euch damit würdet begnügetdem Va- »haben, schlechthin eure Meinung zu sagen,lerius. „ohne mich auf eine so ungerechte Weise an-zutasten ; so würdet ihr euch heute der Ge-fahr nicht ausgesetzt haben, solche Wahr-heiten anzuhören, die euch ein schlechtes Ver-gnügen machen können. Doch ehe ich die-selben dieser ganzen Gesellschaft vortrage,„wird es billig seyn, daß ich auf eure Ver-«läumdungen antworte. Saget mir Vale-„rius! welches sind die Römer, dieicbvors»Gericht gebracht habe, um dieselben zu nö-thigen, daß sie mir dasjenige bezahlcten,„was sie mir schuldig waren? Nennet die„Bürger, die ich in den Banden verwahret

»habe.