Band 
Erster Theil.
Seite
167
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98 Geschichte der Staatsveränderungen

«ben sie Befehlshaber? Haben sie Lebensrnit-tel? Haben sie das nöthige Geld, ein solches„Unternehmen zn unterstützen? Was wird„den bevorstehenden Winter über aus ihnen„werden, wenn sie weder Nahrung, noch„Wohnungen haben, und nicht einmal einen„Tritt werden thun können, ohne in unsere„Hände zn fallen? Gesetzt aber, sie begeben„sich zu unsern Nachbarn; werden sie da-„felbst die Regierung nicht eben sowol, als„zu Rom, in den Händen der fürnehmften„antreffen? Können Aufrührer und Ueber-„läufer ein besseres Scbiksal hoffen, als daß„siezn unglükseligen Sclaven werden gemacht„werden? Aber vielleicht siehet man in Sor-„gen, sie möchten ihre Waffen vereinigen,„und endlich Rom belagern, das von genug,„samen Einwohnern entblößet ist, die dassel-be beschützen könnten; gleich als ob die„Kräfte der Republik nur allein auf diesen„Rebellen berührten. Findet sich denn un-ter den Patriciern keine blühende und lda-„pfermüthige Jugend? Sind unsere Cli.en,ten, die das gesündeste Theil der Regierung„ausmachen, nicht eben sowol, als wir, an„die Wolfart derselben gebunden? Laisset„uns so gar, (Wenns die Noth erfodert) un-tere leibeigenen Knechte bewafnen! Laisset„uns aus denselben ein neues und unterwiür-„figes Volk machen! Sie haben bereits in„unserm Dienste, und durch unser Beyspiel„das Kriegshandwerk erlernet. Mit nvas„für einem Muth werden sie denn erst nitcht„streiten, wenn die Freyheit die Belohnung

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