Band 
Erster Theil.
Seite
177
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IO8 Geschichte der Staatsveränderungen

„tet, daß man unter der Lokspeise gewisser„schmeichlerischer Reden eure ehemalige Kei-lten verborgen halte; warum redet ihr denn„nicht? Und wenn ihr selbst den Mund nicht„erösnen dörfet, so höret wenigstens einen„Römer an, der Muth genug besitzet, daß„er nicht erschrikt, »«gescheut die Wahrheit»zu sagen!

Hierauf wandte er sich zu dem vale-rius, und sagte: „Ihr ladet uns ein, daß„wir wider nach Rom zurük kehren. Ihr„saget uns aber nicht, unter was für Bedin-gungen wir dieses thun können. Können„arme, aber dennoch freye Bürger sich mit„reichen, und so ehrsüchtigen Edeln vereini-gen? Und gesetzt, daß wir in Ansehung die-ser Bedingungen eins geworden; was für„eine Versicherung ihrer Worte werden uns„diese trotzigen Patricier geben, die sichs„selbst unter einander zum Verdienst rech-nen, daß sie das Volk hiutergangeu haben?„Man meldet nur, daß man uns unsere„Fehler verzeihen, und das vergangene ver-gessen wolle; nicht anders, als waren wir„eure Unterthanen, und zwar solche Unter-thanen, die sich wider ihre Herrschaft auf-gelehnet. Doch eben dieses muß man noch„genauer untersuchen. Es kömmt darauf„an, zn wissen, ob das Volk, oder der Rath„Unrecht habe; und welcher von diesen bey-„den Ständen am ersten das gemeine Band„zerrissen habe, welches die Bürger einer glei-„cheu Republik mit einander verbinden soll.

„Damit