Band 
Erster Theil.
Seite
178
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mderRöm. Republik. I-Buch. ro-

„Damit man aber ohne Vorurtheil da-„von urtheilen könne, so erlaubet mir, daß„ich nur einer gewissen Anzahl geschehener„Sachen Meldung thue. Ich begehre keine„andere Zeugen, meine Worte zu bestäti-gen, als euch selbst, und eure Mitgehülfen.

„Unser Staat ist durch Könige gegründet„worden, und niemals war das Volk freyer,„und glüklicher? als unter ihrer Regierung.„Selbst Tarquin, der letzte von diesen Prin-„zen; Tarquin, der dem Rath und dem„Adel so verhaßt war, zeigte sich gegen uns„eben so günstig, als er sich ungünstig gegen„euch erzeigte. Er liebte die Soldaten; er„schätzte die Dapferkett hoch, und wollte, daß„die-elbe allezeit belohnet würde; und es ist„bekannt, daß, als er sehr grosse Reichthü-„mer in dem eroberten Guessa, (einer Stadt,„die den volskern zugehörte) fand, er diese„Beute lieber seinen! Kriegsheere überlassen,„als sich dieselbe zueignen wollte. So, daß„ausser den leibeigenen Knechten, den Pfer-„den, dem Geträyde, und dem Hausgerä-„tbe, jedem Soldaten annoch fünf Minen„Silbers für seinen Antheil zukamen.

„Inzwischen haben wir diesen Prinzen,„um eure eigene Unbill zu rächen, aus Rom«vertrieben; wir haben die Waffen wider„einen Herrn ergriffen, der sich anders nicht,„als durch Bitten vertheidigte, daß wir uns„doch von euch trennen, und unter seine Herr-schaft zurük kehren sollten. Wir haben

»nach-