Band 
Erster Theil.
Seite
179
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r io Geschichte der Staat-veränderungen

„uachgehends die Kriegsheere der veyer, und„des Tarquins selbst, die denselben widerfus den Thron setzen wollten, in Stükezer-„hauen; doch hat nichts die Treue, die wir„euch einmal geschworen hatten, wankend„gemacht. Oder hat etwa die forchtbare„Macht des Porsenna? hat der Hunger, den„wir während einer langwierigen Belage-„vung ausgestanden? haben die Stürme,„und die fortwährenden Treffen derselben je-„ma!6 einiges Nachtheil gebracht? Dreyßig„Städte der Lateiner setzten ihre Kräfte zu-sammen in Absicht, den Tarquin wieder„auf den Thron zu setzen; was würdet ihr„dazumal gethan haben, wenn wir euch ver-gaffen, und uns zu euren Feinden geschla-fen hätten? Wie groß würde nicht dre Be-lohnung gewesen seyn, die wir von demkTarquin würden erhalten haben; zu eben„der Zeit, da der Rath und die Edelleute„das Ovftr seiner Rache würden gewesen„seyn ? Und wer hat dieses forchtbare Bünd-„mß zerstäubet? Wem habt ihr die Nieder-lage der Lateiner zu danken? Habt ihr„dieselbe nicht eben dem Volke zu danken,„das der Urheber einer Macht ist, die ihr„nachgehends wider dasselbe angewendet?„Denn was für eine Belohnung haben wir„für die so nützliche Hülfe unserer Waffen„empfanden? Ist der Zustand des Römi-schen Volks dadurch glüklicher geworden?„Habt ihr dasselbe in eure Würden, und in„eure Aemter auf-und angenommen? Ha-„ben unsere dürftigen Bürger nur eine Er-

»leichte-