izo Geschichte derGtaatsveränderungen
gemach hitziger- und die hitzigsten von je-der Parthey waren schon bereit- handge-mein zu werden; als Brutus, (der diesesJahr, wie wir schon gesagt, nur Bauherrwar) dafür hielt, er könne vermittelst dre-ier Unordnung das Ansehen der Zunftmei-ster vermehren; und nachdem er sich zu denbeyden Bürgermeistern gewendet hatte, ver-hieß er denselben, die Aufruhr zu stillen,wenn sie ihm nur erlauben wollten, öffent-lich zu reden.
Zwist zwi. Die Bürgermeister, die in dieser Erlaub-ten dem ,iiß, (wel che ein Bürger in Gegenwart seinermelier' Zunftmeister von ihnen verlangte) einenGeaaniuS, "tuen Beweisgrund des Rechts fanden, dasund dem sie hatten, in allen Versammlungen des Rö-Bauhkrm mischen Volks vorzusitzen; verwilligteu ihm,23 umus. haß er seine Meinung ungehindert sagenkönnte. Sie zweifelten nicht, er werde,(weil er wußte, daß man unter dem Namender Versammlung des Volks sowol den Rath,und die Ritterschaft, als das Volk begriffe)die Zunftmeister dazu bewegen, daß sie vonihren Anfoderungen abstunden. Allein Bru-tus hatte eine ganz andere Absicht; dennanstatt daß er das Volk, oder die Zunftmei-ster anredete, so wandte er sich zu dem Bür-germeister Gegnnius um, der einer vonden Bevollmächtigten war, die der Rathauf den Heiligen Berg gesandt hatte, lindsagte zn ihm: „Erinnert ihr euch, daß zn„der Zeit, da wir zusammen an der Verei-nigung dieser beyden Stände der Republik
»arbei-