Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. Il-Buch. izr

„arbeiteten, kein Patricier diejenigen in ih-„rer Rede störete, denen die Serge für die»Wvhisart des Volks aufgetragen worden;„und daß man so gar dieser Sache wegen„ausdrükiich mit einander übereingekommen,„damit jeder Theil feine Gründe in einer bes-„sern Ordnung, und ungehindert vortragen„könnte?» Ich erinnere mich dessen gar wol,antwortete Geganius. „Warum (fuhr„Brutus fort zu reden) störet ihr denn„heute unsere Zunftmeister, deren Person„heilig, und mit einem öffentlichen Amtbekleidet ist? Billig stören wir fie, (versetzte„hierauf Geuanirrs) weil, (da wir selbst,„nach dem Vorrecht unserer Würde, die Ver-sammlung zusammen gerufen haben) das„Recht zu reden, uns auch gebühret.» DerBürgermeister fügte diesen Worten aus all-zugrosser Uebereiumg, (und ohne die Fol-gen, die aus einer solchen Rede entstehenkönnten, vorherrschen) hinzu: wenn dieZunft,neifter die Versammlung des Volkszusammen gerufen hätten, weit gefehlt,daß er dieselben in ihrer Rede unterbrechenwollte; er wollte so gar nicht einmal kom-men, und dieselben anhören, ob er gleich,(wenn man ihn „nr als einen gemeinenRömischen Bürger betrachten würde) dasRecht hätte, allen Versammlungen des Volksbeyzuwohnen.

Kaum hatte Brutus diese letztem Wortevernommen, so rief er voller Freude aus:»Ihr Bürger! ihr habt die Oberhand ge-I 2 »won-

Unvorjsch-tige Rededes Gega-niu-.

Listiger

Streich

deS L. Hu-mus.