Band 
Erster Theil.
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206 Geschichte devGtaatsveränderungen

lassen; und man hatte daselbst zu einemGrundsatz der Regierung angenommen/ daßman sogar einem siegreichen Feinde nichtsnachgeben müsse. Derohalben ließ man dieAbgesandten den Angenblik wieder vorkom-Antwort ,yen. Der erste Bürgermeister antworteteRaths deiMher, mit wenig Worten: die ForchtAnbr^l. werde die Römer niemals verleiten/ dage-gen der nige wiederum abzutreten / was sie durch ih-Gesandten re Tapferkeit erobert haben ; und wenn dieder Vols. volökeram ersten znn Waffen greifen wür-den/ so würden die Römer die letzten seyn,welche dieselben niederlegen würden. Hier-auf gab man denselben Abschied. Auf dieWiederkunft dieser Abgesandten folgte dieKriegs«- Kriegserklärung. Tullus und Coriolan,riarung hje ßjese Antwort des Raths vorqese-Ämer bett hatten/ stunden mit ihren Völkern' schon in Bereitschaft, die Feindseligkei-ten anzufangen. Tullus blieb mit ei-nem Hinterhalt in dem Lande zurük, umallen feindlichen Einbruch zu verwehren:Erobern«, während daß Coriolan an der Spitze desgm des gißten Theils der Kriegsvölker in die Lan-2 '°' der der Römer und ihrer Bundesgenossen' einfiel; ehe noch die Bürgermeister einigeMaßregeln ergriffet» hatte»/ ihn daran zuverhindern. Nach dem Bericht des TitusLivius, vertrieb er sogleich die Pflanz-Bür-qer / die von Rom nach Circäa gesehnt wor-den. Dion^sius von Halicarnaß aber giebtvor/ diese Einwohner/ die durch die Annä-herung des Feindes in Schreken gerathen,haben ihre Thore geöfnet, und Coriolan