Band 
Erster Theil.
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r s Geschichte der Staatsveränderungen

weinenden Augen zu den Füssen der Altäredarnieder lagen, und die Götter um die Erhal-Sntfchiiess. tung ihres Vaterlandes fleheten. In die-vn sxm betrübten Zustande befand sich die Stadt,«aima. eine gewisse Römerin, mit Namen Va-lerie, (eine Schwester des valerius publi-cola, gleich als ob sie durch eine göttlicheBegeisterung getrieben würde, in Beglei-tung eines zahlreichen Haufens Weiber vonihrem Stande, denen sie ihr Vorhaben wis-send gemacht hatte) aus dem Capital her-vortrat, und geraden Wegs dem Hause derveturia, der Mutter desCoriolans zuei-lete. Sie fanden dieselbe nebst der volom«nia, der Gemahlin dieses Römers, als sieihr eigen, und das Unglük Roms bewej-neten.

Valeria redete dieselben mit derjenigenTraurigkeit an, die sich zu dem gegenwärti-gen Zustande der Republik sthikte. »Dre-sses sind Römerinnen, (sagte sie zu ih-»nen) die für das Beste ihres gemeinschaft-lichen Vaterlandes, ihre Zuflucht zu zwoen»Römerinnen nehmen. Gebet es nicht zu,»angesehene Weiber, daß Rom zum Raub»der yolsker werde, noch daß unsere Fein«»de über unsere Freyheit triumphiern. Be-gleitet uns bis in das Lager des Coriolans,»und lasset uns von demselben den Frieden»für seine Mitbürger erbitten. Alle unsere»Hofnung gründet sich auf die erkannte Ehr-erbietung, und auf die zärtliche Liebe, dieer stets gegen seine Mutter, und gegen sei-