Band 
Erster Theil.
Seite
289
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» 2 o Geschichte der Staatsveränderungen

„mahlin, die beyde Römerinnen sind, ohne«die Wohlanständigkeit zu verletzen, Sachen„von einem Sohn und von einem Manne„fodern, die denselben so wol in den Au-„gen der Götter, als der Menschen verun-„ehren würden? Trauriger Zustand! da eS„uns nicht einmal gestattet wird, den forcht-„barsten Feind unsers Vaterlandes zu hasset» ?„Ucberlasset uns derowegen unserm un-„glükseligen Verhängnis, und lasset uns in„unserm gerechten Schmerz begraben lie-fen!,,

Der Nach valeria, und die übrigen Weiber, dieschikel eine dieselbe begleiteten, antworteten ihr einzigGebild- lmd allein durch ihre Thränen. Die einenAast von umfaßten ihre Knie; die andern fleheten diean denCo ^lomnia, ihre Bitte mit den ihrigen zuriolan. ' vereinbaren. Alle aber beschwohren tieve-turia, daß sie doch diese letzte und noch eini-ge Hülfe ihrem Vaterlands nicht versagenwolle. Die Mutter des Coriolans, diedurch diese anhaltende Bitten endlich bewo-gen ward, verhieß ihnen, diese neue Ge-sandschaft über sich zu nehmen, in soferneder Rath seine Einwilligung dazu gebenwürde. Alsbald gab valeria den Bürger-meistern davon Nachricht, welche dasselbedem Rathe hinterbrachten. Man berath-sch'agete lange über diese Angelegenheit. Dieeinen setzten sich dawider, weil sie fürchte-ten, Coriolan möchte diese Weiber, die al,1e aus den fürnehmsten Häusern von Romwaren, zurük behalten, und sich derselben