Band 
Erster Theil.
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2zo Geschichte derGtaatsveränderungen

war, ergriff diese Gelegenheit/ um ihn zustürzen; und kaum ward er gewahr/ daßderselbe in der Stadt Anlium angekommen,so streute er öffentlich aus: dieser Vertrie-bene habe die voleker verrathen. Corro-lan suchte zwar seine Unschuld an den Tagzu legen, und begehrte, vor der allgemei-nen Versammlung des Volks RechenschaftDionysius von seiner Aufführung zu geben. Alleinvon Hal. TuUus, der seine Wohlredenheit nicht min-imrr. B- der, als seine Dapfcrkeit fürchtete, erre-gete einen Aufstand, in welchen! seine An-hänger aufden Römer losstürmten, und den-selben niedermachten. Trauriges und fastunvermeidliches Schiksal aller dererienigen,die so unselig stnd, daß sie die Waffen wi-der ihr Vaterland ergreifen!

So ein Ende nahm dieser grosse Mann,der in der That allzutrotzig vor einen Re-publicaner war; der aber wegen seiner gros-sen Eigenschaften, und wegen seiner geleiste-ten Dienste, so wol von den volskern, alsvon den Römern, einen bessern Lohn ver-diente. Als man zu Rom seinen Tod inErfahrung brachte, so ließ das Volk überdiesen Verlust weder Freude noch Traurig-keit bliken; und vielleicht war es froh, daßdie Volsker es der Mühe enthoben hätten,einen Patricier zurük zu berufen, den eszwar nicht mehr förchtete, wolaber hastete.