Band 
Erster Theil.
Seite
298
JPEG-Download
 

in der Röm. Republik. H-Buch. 22-

herige Glük sie allzuhartnäkig machen/ sowolle er den Regiments-Stab niederlegen,und sich in eine unpartheyische Stadt bege-ben/ da denn seine Freunde seine Zurükbe-rufung/ und seine Rukkunft nach Rom ans-wurken könnten. Hierauf schied er von sei- Coriolauner Mutter und von seiner Gemahlin, nach- Heber diedem er dieselben zärtlich umarmet hatte, und Gelage.war ferner auf nichts bedacht, als seinem *Vaterlands einen ehrlichen Frieden zn ver-schaffen.

Des folgenden Tages versammlete er denAriegs-Rath, und stellete demselben dieSchwierigkeit vor, die Belagerung einesPlatzes zu unternehmen, in welchem sich einforchtbares Heer zur Besatzung befände,und eben so viel Soldaten, als Einwohner;und machte damit den Schluß, daß man dieBelagerung aufheben müsse. Niemand wi-dersprach seiner Meinung, ob man gleichaus dem, was sich zugetragen hatte, dieUrsache, die ihn zu diesem Abzug bewogen,leicht errathen konnte. Derohalben begabsich das Kriegsherr auf den Weg, und dieVolsker, welche die kindliche Ehrerbietung,die er gegen seine Mutter bezeuget hatte,mehr, als ihren eigenen Nutzen zu Herzennahmen, begaben sich jeder wieder an seinOrt znruk.

Allein Tullus, der Feldherr, der ihn zu- Tod deserst mit so viel Leutseligkeit aufnahm, nun-mehr aber über das Ansehen, das er sich beyden Soldaten erworben hatte, eifersüchtigP z war,