in der Röm. Republik. III. Buch. 2z 5
teinern die Hälfte der Länder, die von demGebiete der Herniker übrig blieben, undbehielt den Ueberrest für arme Bürger zuRom auf. Er that so gar einen Versuch,gewissen Privat-Personen ihre Länder ab-zunehmen, die, (nach seiner Aussage) demgemeinen Wesen zugehörten, und welche ergleichermassen unter dürftige Bürger ver-theilen wollte. Kurz vorher hatte er die T.Livius,Ehre eines Siegsgepränges, mit eben so D.i.B.r.grosser Zuversicht verlanget, gleich als ober würklich einen herrlichen Sieg erfochtenhätte. Er hatte auch durch sein Ansehen eineEhre erlanget, die sonst niemand, als sol-chen Feldherren zugestanden ward, die einenwichtigen Sieg davon getragen, und wenig-stens fünf tausend Feinde auf der Wahlstatterleget hatten.
Des folgenden Tages nach seinem Triumvhgab er in einer Versammlung des Volks,
(nach üblichem Gebrauche) von alle dem Re-chenschaft, was er für die Republik rühmli-ches und nützliches diesen ganzen Feldzugdurch verrichtet hatte. Da ihm aber seineVerrichtungen nichts grosses und herrlichesdarreichten, so erwähnte er seine vorigenDienste. Er stellete vor, daß er, während Dionvstusseines ersten Bürgermeisteramts, die Gabi- von Hai.ner überwunden; daß sein zweytes Bürger- eben das.meisteramt durch den Alltheil, den er an derErrichtung des Zunftmeisteramtes gehabt,berühmt geworden; und vorletzt, da er zumdritten Male Bürgermeister gewesen, habe
er