Band 
Erster Theil.
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in derRöm. Republik. III. Buch. 239

Doch die Habbegierde gewisser Patricier durchbrachte den gemeinen Mann bald um diese den Gehverschiedenen Hülfsmittel. Die weitläuf- ^tei.tigsten Länder, die dein ganzen Staate zum ZL'^ ^Unterhalte dienen sollten, wurden allgemachzum Eigenthum einiger weniger Privatper-sonen gemacht. Und wenn auch gleich einTheil derselben, (um dem Staate die Un-kosten zu ersetzen, die er auf den Krieg ver-wendet hatte) verkauft ward; so liessen dieRathsherren, (die zu diesen Zeiten allein alleReichthümer besassen, und Herren undSchiedsrichter über diejenigen Sachen wa-ren, die öffentlich vergantet wurden) sich die-selben um einen niedrigen Preiß zusprechen;dergestalt, daß die gemeine Schatzkammerfast keine,! Nutzen daraus zog. Es geschahdurch das gleiche Ansehen, daß sie entwederunter ihren eigenen, oder geborgten Namendiejenigen Länder, (die man den armenBürgern Hinleihen sollte, damit sie desto bes-ser im Stande wären, ihre Kinder zu erzie-hen) pachteten. Oefters nöthigten sie dasVolk, durch ihr eigennütziges Darleihen,und durch aufgelaufenen Wucher, denselbendie kleinen Erbtheile, die es von seinen Vor-Eltern empfangen hatte, abzutreten. Kurz:

D,e Reichen hatten, (indem sie allmähligdie Gränzen ihrer Güter erweitert) den gras-ten Theil dieser gemeinen Länder verschlun-gen , und dieselben ihren Gütern einverleibet.Dergestalt, daß weder der Staat überhaupt,noch die Bürger insbesonder, fast nicht dengeringsten Vortheil mehr aus diesen frem-