Band 
Erster Theil.
Seite
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2s8 Geschichte der Staatoreränderungm

niß könnte kund machen lassen; allein erdurfte seine Meinung kaum wider die Ge-danken des Fabius behaupten. Der Bür-germeister des Raths, (wenn es uns erlaubtist, so zu reden) hatte ein solches Ansehenüber den Bürgermeister des Volks gewon-nen; (ungeachtet kein Unterschied in ihrenWürden war) daß es schien, als sässe die-ses Jahr nur ein einziger Bürgermeister andem Steuerruder der Republik. Fabiuszwang denselben, daß er mit ihm aus Romgehen, und wider die Aequier und veyerziehen mußte. Das waren Völker, die inToscanien wohneten, und welche verschie-dene Einfälle in die Länder der Römer ge-than hatten. Diesmal vergalt man densel-ben ihre Feindseligkeiten, und der ganze Heers-zug ward nlit der Ausplünderung ihres Lan-des geendiget.

Diese kleinen Kriege waren das ordentlicheHülfsmittel der Bürgermeister, welche, (da-mit sie den gewohnten Klagen des Volks eineZeitlang Einhalt thun möchten) dasselbe un-ter diesem Schein, aus Rom heraus lokten;und m Absicht, ihren Soldaten, auf Unko-sten des Feindes, so einen Unterhalt zu ver-schaffen , der bey ihnen das Andenken der al-ten Anfoderungen auslöschen würde,de»,Krieganderswohin spieleten. Allein diese immer-währenden Kriege machten das Volk nur destofrecher; und der Friede wette gemeiniglich insotrutziqen Gemüthern dieZweytracht wiederauf, dre der Krieg, so zu reden, nur eingeschlä-fert hatte.

Man