Band 
Erster Theil.
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Ln derRöm.Nepublik. III. Buch. 261

trachten/ sie vollends unter einander zu ent-zweyen; und sich heimlich bemühe»/ einenderselben auf die Seite des Raths zu brin-gen. Dieser Rath ward gut geheißen, undman kam demselben nach. Die Rathsher-ren beflissen sich/ die Freundschaft der Zunft-meister zn erwerben; und es gelung ihnen.Vier von dieser Gesellschaft thaten in eineröffentlichen Versammlung die Erklärung:sie könnten nicht länger zugebe»/ daß dieFeinde/ (vermittelst der Trennungen/ diein der Stadt herrscheten) das Land unge-ahndet verwüsteten. Icilius mußte daherzu seinem höchsten Verdruß / und zu seinemeigenen Schimpf sehen / daß sein Wider-stand gehoben ward. Das Volk griff zuden Waffe«/ und folgte den Bürgermei-stern in den Krieg nach. Viele Jahre liefennach einander vorbey, da die innwendige Zer-rüttung/ und der Krieg von aussen/ (so zusagen) mit einander abwechselten; ohne daßdas Volk jemals dazu gelangen konnte, daßman dieses Gesetz kund machte. Endlich schobes die Schuld auf die Bürgermeister; unddamit es sich an denselben rächen möchte, sosah man Soldaten, die sich nicht schenkten,(nachdem das Heer wieder nach Haus zurükgekommen wM sich als Ankläger und Zeu-gen wider ihre Feldherren gebrauchen zn las-sen ; gleich als ob sie nicht genug Herzhaftig-keit oder Fähigkeit, (binnen der Zeit, da sieüber das Heer gesetzt waren) hätten blikeulassen.

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