Band 
Erster Theil.
Seite
333
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264 Geschichte der Staütsveränderungen

„aber nur ein Vorwand ist, um mich ins„Verderben zu stürzen,, wie ich selbiges arg-wohne, so erspahret mir die unnützen Wor-„te. Hier ist mein Leib und Leben, ich über-lasse es euch; machet damit, was ihr wollet!»

Dionvsius Nachdem nun einige von den beschel-von Hal. densten aus dem Volk, demselben zuge-w'y B. rufen hatten: er sollte nur gutes Muthsvmutzre. sey,, , ,,„d sej„x Vertheidigung fortse-Servilius. tzen ; so fuhr er fort zu reden, und sagte:„Nun dann, ihr Römer! weil ich mit Rich-tern , und nicht mit Feinden zu thun habe,„so wisset, daß ich, nebst dein virginius,„zürn Nürgermeifter bin erwählet worden,„und das zu einer Zeit, da die Feinde auf^ „dem Lande allenthalben den Meister spiel-ten ; und da die Zweytracht und der Hunger„in Rom herrscheten. So verdrießlich wa-ten die Zeitläufe. in welchen ich zur Re-gierung des Staats berufen worden. In-dessen bin ich auf die Feinde losgegangen,„die ich in zweyen Tressen geschlagen, und„endlich genöthiget habe, sich in ihren eige-nen Plätzen zu verschließen; und binnen der„Zeit, da sie sich vor dem Schecken euerer«Waffen gleichsam verkrochen hatten, habe„ich hinwiederum ihr Gebiet verheeret. Ich„habe einen erstaunlichen Vorrath an Ge-„trayde daraus gezogen, welches ich nach„Rom habe abführen lassen; allwo ich den„Ueberfluß wieder hergestellet habe. Was„für einen Fehler habe ich begangen? Will„mau mir meine beyder» Siege zum Verbre-

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