LuinkluSbewegtden Räch,
«so Geschichte der Staat-veränderungen
zu Gunsten des Volks, in Ansehung des Ge-setzes, etwas nachgebe, wenn es die Sachenur gänzlich seinem Urtheilsspruche überlas-sen würde; weil dieses vielleicht der sichersteWeg sey, dazu zu gelangen. Anstatt dessen,und wenn das Volk dasselbe mit Gewalt be-haupten wollte, würde sich stets eine gros-se Anzahl junger Rachsherren und Patricierßnden, die es sich znr Ebre rechnen wür-den, sich demselben zu widersetzen.
Die Zunftmeister, denen die Klugheit de-LUnntius bekannt war, merkten wol, daßein so kluger Mann sich niemals so weit wür-de herausgelassen haben, wenn er nicht vonder Neigung des Raths gewiß versichert gewe-sen wäre. Und da es nunmehr allein daraufankam, durch eine scheinbare Unterwürfig-keit die Ehre dieser Gesellschaft zu retten, sostritten die Zunftmeister, (die sich damit be-gnügten, daß sie die Hauptsache gewönnen)nicht lange über der Weise, wie sie dazu ge-langen sollten. Sie gaben dem LQuintiusdie Versicherung, daß das Volk alles das gutheissen würde, was er in dessen Namen demRath vortragen würde. Die Zunftmeisterentschlossen sich hiezu um so viel lieber, weilsie ihre Nachfolger dadurch nicht verhinder-ten , dieses Gesetz im folgenden Jahre vonneuem zu betreiben, im Fall die Berath-schlagungen des Raths dem Volk nicht gün-stig äusschlagen würden.
Nachdem (Quintius von den Zunftmei-stern Abschied genommen hatte, versamm-let-