Band 
Erster Theil.
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IN der Röm. Republik. I V. Buch. zzs

wunderung und Bestürzung; damit siedas Volk in Unruhe setzen, und zur Neu-gieriqkeit bewegen möchten. Nachgehendsstanden dieselben von ihrem Platze auf; undnachdem sie durch einen Herold ein Still-schweigen hatten verkündigen lassen, redetevirginius die Versammlung an, und sagteganz bestürzt: »Das Römische Volk wird»mit dem größten Unglük, das demselben„nur begegnen kan, bedrohet; und wenn die„Götter, welche die Unschuld beschützen, die„bösen Anschläge unserer Feinde nicht entde-ckt hätten, so wären wir alle verlohren.,,Diesem fügte er bey: es sey nothwendig, daßman den Bürgermeistern Nachricht davonhinterbringe; und daß er ihnen nachgehendsRechenschaft von dem geben wollte, was indem Rath beschlossen worden.

Während daß diese obrigkeitlichen Perso-nen sich zu den Bürgermeistern verfügten,streneten ihre ausgesandten Boten, die sichhin und wieder in der Versammlung befan-den, mit Vorwissen derselben, allerhand Ge-rüchte unter das Volk aus, die keinen an-dern Gegenstand hatten, als die Patricierdem Volk verhaßt zu machen. Die einensagten überhaupt: man sey schon längstensanf den Argwohn gerathen, daß gefährlicheAllschläge wider die Freyheit des Volks an-gesponnen werden. Andere, die sich stelle-ten, gleich als ob sie mehr um die Sachewüßten, versicherten, daß die Aeqnier unddie volsker, zusammen mit den Patriciern,

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