Z44 Geschichte der Ataatsveranderungen
etliche platte Schiffe, und, indem er diese!,ben in der Nacht durch den LaufdeS Flussesforttreiben ließ, landete er noch vor An-brach des Tages auf der Seite des CapitolsOaS Ca- an. Er bestieg sofort den Berg, ohne daßpitolwird man seiner gewahr ward; und bemächtigtemigenom. ^ h^r Dunkelheit des Tempels Iu-' piters, und der dabey gelegenen Festung.Von dar bestürmete er die umliegenden Häu-ser , und hieb alle diejenigen nieder, die sichnicht zu ihm schlagen wollten; während daßein Theil seiner Soldaten sich verschanzte,und längst dem Berge Abschnitte verfertigte.Die Römer, die der ersten Wuth des Sa-biners entgiengen, begaben sich in die Stadt,und setzten daselbst alles m Forcht und Schre-ien. Der Lerm breitete sich überall aus;die Bürgermeister, die durch das Geschreyaus dem Schlaf aufacwckt wurden, und dieden einheimischen Feind nicht minder alsden fremden fürchteten, stekcen in der Unze-wißheit, ob dieser Tumult von innen, odervon «rissen erreget worden. Man legte so-gleich starke Wachten auf den Platz, und indie Stadtthore. Indessen ward die Nachtin Unruhe zugebracht. Endlich gab der Tagzu erkennen, wer das Haupt eines so ver-wegenen und erstarinentwürdigen Unter-nehmens sey.
Sogmqs, Herdonius stekte zu oberst auf dein Capi-einen Hut auf einen Spieß, gleichsamwlroauf. Losungszeichen der Freyheit; in Absicht,gestekt. die Sclaven, ( deren sich eine sehr grosse An-zahl