84k Geschichte der Staatsveränderungen
Wolfart der Stadt, und die Dienste desVolks, sozusagen, um einen gewissen Preistschätzten. Man sah wol, daß sich dieselbe»die gegenwärtigen Umstände zu Nutz machenwollten. C. Claudius war daher der Mei-nung: man sollte eher die um Lohn darge-botene Hülfe des Volks verwerfen, alssie unter so verhaßten Bedingungen er-kaufen. Er ftellete vor: daß die Patricier,nebst ihren Clienten, allein zureichten, denFeind zu vertreiben; und wenn man gleichnachgehends einer grösser» Anzahl Kriegs-völker bcdörfte, so könne man ja die Latei-ner, nebst den übrigen Bundesgenossen, umHülfe anrufen; und gesetzt, daß die Sachenaufs äusserste kommen, so sey es noch besser,ihre Leibeigenen zu bewafnen, als von denZunftmeistern Gesetze anzunehmen. Herge-gen waren die ältesten Glieder des Raths/nebst denjenigen, die das meiste Ansehen indieser Gesellschaft hatten, der Meinung:weil sie den Feind ob ihren Häuptern sahen,und besorgten, man möchte den Gabinern,den Aequiern und den volskern die Thorevfnen; man müsse in einer so dringendenGefahr dem Volk nichts versagen, um das-selbe dazu zu bewegen, die Waffen zu er-Das Volk greifen. Der erste Bürgermeister, P. Va--reift end. lerius, der dieser Meinung zugethan war,LAA" begab sich sofort auf den Platz, und gab demn. Volk die Versicherung: daß, so bald mandas Capitol wieder würde erobert, und dieRuhe in derStadt würde hergestellet haben,erden Zunftmeistern nicht verwehren wollte, das
Gesetz