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vorbericht.
machteSammlung etliche hundert Numern zufammen gebracht, dieaberindiesem Lexicon als eine lâcherlich-gesuchteVergrosserung, mit allem Rechtk-nnten angesetzen werden. Denn ich hedaure ohnedem, datz dieses Buch,meinerAbsicht ganz zuwieder, schon so kostbar geworden, datz ichfôrchtentmijj, diejenigen, welche den meisten Nutzen daraus schôpfen kdrmten, nemlichjunge Kunstler, werden dadurch von Anfchaffuug desselben abgeschreckt.
6°. Viele in dem Lexicon selbst, vielmehr aberiu dem Supplément einge-schalteteAichângevonKânftlerngleicherGeschlechts-Namen, sind zu deutli-chererUnterscheidungderverschiedenenPersonen, nnd auch in der Absicht an-gehângt/ um hiedurch den Liebhabern der Kànstler, Geschichte Gelegenheit zngeben, datz Sie, einjederinseinemBezirk, diesen/ blos dem Namen nach be-kanntenKûnstlern, weiter nachforschen, wodnrch man nach nnd nach zu einer,so viel môglich vollstándigen Geschichte, gelangen ttnnte. Ich weitz es anseigner Erfahrnng, da§ nicht selten ans geringe scheinenden Artickeln durchneue Nachrichten, wichtigere entstehen; nnd es ist so wentg zu lâugnen, dagmanhierinne bisdahin sehrnachlâsig gewesen, als esgewitzist, datz ein solchesWerk mit derZeit von vielem Nutzen und Ausmunterung fur die Kenntnitzund Ausàbung der bildenden Kûnste seyn kann. Glâcklich wârde ich michschâtzen, wenn ich durch dieseAnfànge Gelegenheitgeben konnte, ins kônftigmit mchrerer Alifmerksamkeit, alles was in dieses weitláuftige Fach gehè-ret / fleih'iger iu bemerken.
Zum Beschlutz mutz ich den Liebyavern der Kunst, fârnemlîch aber denHerren Buchhándlern, noch anzeigen, datz ich aufdas Ansuchen meiner Verle-ger, einen Auszug aus diesem Werk zu verfertigen, der als ein Handbuch furReisende bequem zu gebrauchen wâre, die gehôrige Aufmerksamkeit mâche,und binnen einiger Zeit einen solchen zu liefern gedenke.
Zurich, den i. Augrist 767.
Johann Rudolf FueD»
rum Feuermèrstr.
Er-