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[Band 2]
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êiciliano ( Angélus). Siehe Siciliano.

Ciciliano(Jacobus) ein vvrtreflicher Kunst.giesser zu Rom ; verfcrtigte das SacramentS»Gehâus der Kirche S- Maria begli Angioli,nach dcr Zeichnung des M. A. Bonarotj.Vasari.

Cicogna ( Hieronymus ) ein vvrtreflicherStickcr und Kriegs.Baumeister in dcm XVI.Jahrhundert, wird von Vasari in der Le-densbeschreibung des Giov. Giocendo zufàl,ligcr Weise angefàhrt.

Cieco ( Nicolaus ) ein Mahler zu Florcnz,wird von Vasari unter des DominicusGhirlandajo Scbûler gezáhlet.

Ciezar ( Joftphus de ) l. 4. nach Land-schaften l. mit Wasscrfarben, er arbeiteteaber auch bisweilen mit Oelfarben.

Cifrondi l. Scifrondi. Z.

Cignani ( Carolus) l. 42. nach unterwei.fen l. Félix mahlte einige Stàcke fur ôffent»Uche Gebâude sciner Geburtsstadt, unter wcl.chen das Altarblatt der Capelle Malvasia inder Kirche Carità als ein schbncs und geist-reiches Gemâhld beschrieben wird.

Crgnaroli ( Ioh. Bettino oder Baptista )ein Mahler von Salà an dem Gardersee ge.bàrtig, lerute bey A. Aureggio und AntonCalzo; arbeitete zu Verona 1760, Mansiehet in der S- Martins - Kirche zu Alsano ,einem Flecken nahe bey Berganro drey schô.ne Stàcke von seiner Hand: Das Altarblattstellet den Tod des H. Josephs vor; es istfur die Wahrheit des Ausdruckes, die Rich.tigkeit der Zeichnung, und die Colorit vorlrcf-lich; zur Rechten ist eine bàssende MariaMagdalcna und zur Linken eine H. Agatha.Fur diese Stàcke wurden ihm 1 ço. Zecchinenbezahlt. Seine erste Manier war schlecht, be-sonders in der Colorit, aber nachher verbes;serte er sie nach den Werken des Correggiound Pauls Veronese. Die Hôfe von Ver.failles, Madrid, Petersburg rc. besitzen vonseinen Gemàhlden. Wagner und andrehabennach ihm in Kupfer gestochen. Sein Bru.der Diomio war ein Bildhauer und Kup.ferstecher, von welchem man zwo marmorneStatàen in der Kirche della Carità zu Brestria siehet. Longhi N. 6.

Cima ( Ioh. Baptista) l. 6. nach 1517.I Unter dirsen findet man noch heut zu Tage

eînes in der Kirche Corpus Dommi, wel»ches die H. H. Pctrus Martyr, Nicolausund Augusiinus, samt einem musicierende»Engel vorstellet; an demselben beivundertman die zierliche Colorit, da hiruzegen dieàbrigen Gemâhlde diescr Kirche, wèlche 180.Jahre nach diesem verfertigt wurden, weitmehr geschivàrzt und besudelt schemen.

Citnfanini. ^Siehe Ciamfanini.

Cimenez. iLiehe Dmenes. L.

Cimini (Johann Baptista) ein Kànstlervon Palermo, von dessen historischen Ge.mâhlden man, in der Kirche vt. Maria delSuffragio in Rom, findet. Titi.

Ctncinnato (Diego) l. 6. anstatt 1626.l. 162?.

Cincinnato ( Romuluâ ) í.14. nach warl. dieser starb iô;S.

Cinganellt ( Michael Angélus ). Sieheden Artickcl Andr. del Bello. Z.

Cingiaroli ( Félix ) ein Francistaner.Mônch zu Verona ; âbte um 1760. die Mah.lerey zu seinem Zeilvertrieb. Man siehet indem Speisesaal seines Klosters ein Gemâhldvon sciner Hand, welches die Jànger zuEmaus vorstellet. Seine Colorir ist zu starkund zu giànzend, aber man findet viele Cr-pretzion in seinen Werken; ivâre er gen Romkommen, so wàrde er vermulhlich etwas son.derbares gciernt haben. Zwey seiner Brii-der waren mittelmàtzige Bildhauer und derdritte Bruder war auch ein Mahler. lVl. 8.

Cingiaroli ( LeonharduS ) ein Mahler z»Verona; lernte bey Julius Carpino und Bar-tholomàus Cittadclla. Von seinem Sohnsiehe den folgenden Artickel.

Cingiaroli ( Martinus ) l. 7. nach 1712.!.Man siehet auch in fànf verschiedenen Kir.chen dieser Stadt von seinen Gemàhlden.Zweifelsohne ist dieser derzenige Kànstler, wel-chen M. Oesterreich in seiner BeschreibungdeS Steinischen Cabinets, Num. M. Zig-marosti nennet.

Cingiaroli ( Scipio ) l. 2. nach Mulierl. und Dominicus dei Marchis l. 6. anstatt1710. l. 1720.

Cini ( Simon ) ein Bildhauer zu Flsrenjlim i;8o, dessen Vasari in des Spinello Le.bens-Beschreibung gebenket.

Ciniscellt